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Meer geht immer! – Ein Windsurf-Lehrgang des Lüttfeld-Berufskollegs auf Norderney

Lemgo. Ein kleiner Rückblick auf den Sommer mit Sonne, Sand, Surfbrett und jede Menge Teamgeist: Kurz vor den Ferien ging es für die 12. Klasse der „Allgemeinen Hochschulreife (Freizeitsportleiterin/Freizeitsportleiter)“ unter der Leitung von Claudia Müller-Hampus und Daniel Scheiblich nach Norderney, um einen Windsurf-Lehrgang zu absolvieren. Dabei wurde schnell klar, dass es nicht langweilig werden würde.

Die Klasse berichtet: „Nach der gemeinsamen Anreise von Lemgo und der Überfahrt mit der Fähre bezogen wir unsere Zimmer im Haus Detmold. Nach dem Auspacken und einem gemeinsamen Abendessen ging es direkt weiter – schließlich wartete bereits das Meer.

Bei der ersten Windsurfeinheit lernten wir zunächst das Surfbrett und die wichtigsten Grundlagen kennen. Bewegungsabläufe wurden ausprobiert, erste Manöver geübt und schließlich ging es ins kalte Wasser. Die ersten Versuche waren erwartungsgemäß nicht immer von dauerhaftem Erfolg gekrönt, aber dafür um so unterhaltsamer. Aufstehen, Gleichgewicht halten, losfahren und manchmal einfach wieder ins Wasser. Spaß hatten wir jedenfalls alle.

Der Dienstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg zur Surfschule machten. Nach den Erfahrungen vom Vortag lief vieles schon deutlich sicherer. Wir machten weitere Fortschritte und gewöhnten uns zunehmend daran, das Brett nicht nur als Schwimmhilfe zu betrachten. Nach dem Mittagessen blieb Zeit für eigene Unternehmungen. Die Stadt wurde erkundet, gemeinsam Zeit verbracht und die Insel entdeckt. Am Abend trafen wir uns wieder zum gemeinsamen Essen und ließen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen.

Surfen und echte Teamarbeit

Auch am Mittwoch starteten wir mit Frühstück und Fahrradtour zur Surfschule. Nach einer weiteren Surfeinheit wartete ein anderes Abenteuer auf uns: Erlebnispädagogik (als Vorbereitung auf die Kennenlerntage zu Beginn des neuen Schuljahres, die wir planten und durchführen würden). Hier waren nicht Kraft oder Geschwindigkeit entscheidend, sondern Teamwork, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung. Verschiedene Aufgaben konnten nur gemeinsam gelöst werden. Dabei wurde deutlich: Wer miteinander spricht, sich aufeinander verlässt und gemeinsam nach Lösungen sucht, kommt weiter – und hat dabei auch noch eine Menge Spaß. Anschließend blieb Zeit zum Entspannen, bevor der Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklang.

Abschluss auf dem Surfbrett

Am Donnerstag wurde es noch einmal spannend. Für alle, die teilnehmen wollten, stand die Windsurfprüfung auf dem Programm. Nach mehreren praktischen Windsurfeinheiten konnten wir zeigen, was wir während der Woche gelernt hatten. Für viele war es ein besonderer Moment, die eigenen Fortschritte nun ganz praktisch unter Beweis zu stellen. Danach wartete noch einmal eine erlebnispädagogische Aktivität auf uns. Zum Abschluss des Tages ging es gemeinsam in ein Restaurant. Bei gutem Essen wurde der letzte gemeinsame Abend auf Norderney gemütlich gefeiert.

Am Freitag hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer intensiven und abwechslungsreichen Woche machten wir uns am frühen Morgen wieder auf den Weg nach Hause. Im Gepäck waren neben den persönlichen Sachen vor allem eines: viele neue Erfahrungen, jede Menge Erinnerung und auch ein wenig Sand der Insel. Die Fahrt nach Norderney war mehr als eine Exkursion. Beim gemeinsamen Surfen, bei den erlebnispädagogischen Herausforderungen und in den vielen gemeinsamen Stunden konnten wir neue Dinge ausprobieren, Herausforderungen meistern und noch enger zusammenwachsen.“