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Lernen, Entdecken, Zusammenwachsen: Eine Klassenfahrt einer Internationalen Förderklasse des Lüttfeld-Berufskollegs nach Berlin

Lemgo. Eine Woche Berlin, viele neue Eindrücke und jede Menge gemeinsamer Erlebnisse: Die Internationale Förderklasse mit dem berufsbezogenen Lernbereich Elektrotechnik des Lüttfeld-Berufskollegs war auf Klassenfahrt in der Hauptstadt. Begleitet und organisiert wurde die Fahrt von den Lehrerinnen Claudia Kloock und Stefanie Lemos, die die Schülerinnen und Schüler während der gesamten Woche unterstützten und durch das abwechslungsreiche Programm führten. Für viele Schülerinnen und Schüler war es die erste Reise nach Berlin, entsprechend groß waren Neugier und Vorfreude.

Nach der Anreise mit dem Flixtrain bezog die Gruppe ihre Unterkunft direkt am Berliner Hauptbahnhof. Mit viel Engagement hatten Claudia Kloock und Stefanie Lemos ein Programm zusammengestellt, das politische Bildung, deutsche Geschichte, kulturelle Erfahrungen und gemeinschaftliche Erlebnisse miteinander verband. Auf dem Programm standen unter anderem die Gedenkstätte Berliner Mauer, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand, der Deutsche Bundestag sowie weitere spannende Lernorte in der Hauptstadt. So konnten die Jugendlichen Berlin nicht nur als Touristen erleben, sondern die Stadt aus verschiedenen Perspektiven kennenlernen.

Bereits am ersten Tag erkundeten die Gruppe bei einem Stadtrundgang Berlin-Mitte. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler erste Eindrücke von der Geschichte, Kultur und Vielfalt der Hauptstadt gewinnen. Schnell wurde deutlich, wie international und offen Berlin ist – ein Ort, an dem Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenleben. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Deutschen Bundestages. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Besucherrestaurant des Paul-Löbe-Hauses und einem Informationsvortrag konnten die Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen der deutschen Demokratie werfen. Für viele war dies eine völlig neue und beeindruckende Erfahrung.

Die Gruppe erkundet auch den Berlin Story Bunker. Dank Audioguides in verschiedenen Sprachen konnten alle Jugendlichen die Ausstellung selbstständig und ihren Sprachkenntnissen entsprechend erleben. Darüber hinaus nutzten Kleingruppen die Gelegenheit, weitere Sehenswürdigkeiten wie das Futurium oder das Naturkundemuseum zu besuchen. Neben den fachlichen und kulturellen Programmpunkten spielte vor allem das Miteinander eine große Rolle. Gemeinsame Abende mit Billard, Kicker, Gesprächen und einem Bowlingabend sorgten für viel Spaß und stärkten den Zusammenhalt der Gruppe. Gerade für eine Internationale Förderklasse, in der Jugendliche mit unterschiedlichen Lebensgeschichten und kulturellen Hintergründen zusammenkommen, sind solche gemeinsamen Erlebnisse besonders wertvoll.

Zum Abschluss der Fahrt ging es zum Panoramapunkt Berlin. Der beeindruckende Blick über die Hauptstadt bot einen passenden Schlusspunkt einer ereignisreichen Woche, bevor die Rückreise nach Ostwestfalen angetreten wurde. Die Berlinfahrt zeigte eindrucksvoll, wie Lernen, kulturelle Begegnungen und Gemeinschaft miteinander verbunden werden können. Sie bot der Internationalen Förderklasse die Möglichkeit, Deutschland besser kennenzulernen, Sprachkenntnisse anzuwenden, Geschichte und Demokratie hautnah zu erleben und als Klassengemeinschaft noch enger zusammenzuwachsen. Ein besonderer Dank gilt den begleitenden Lehrerinnen Claudia Kloock und Stefanie Lemos, die diese erlebnisreiche Woche ermöglicht und begleitet haben.