Lemgo. Tage voller neuer Eindrücke, spannender Einblicke und gemeinsamer Erlebnisse: Für drei Zwölfer-Klassen des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales des Lüttfeld-Berufskollegs ging es auf Klassenfahrt mit den Lehrkräften Philip Harnischmacher, Christian Krome, Hannes Mehner und Andrea Schreiner nach Leipzig. Dabei erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm aus Gesundheit, Geschichte, Studium und Freizeit.
„Am ersten Tag stand vor allem das Kennenlernen im Mittelpunkt“, bemerkte die Schülerin Fenja Kloß in ihrem Bericht: „Gemeinsam mit allen drei Klassen nahmen wir an Teamspielen in gemischten Gruppen teil. Dabei mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden, was nicht nur für gute Stimmung sorgte, sondern auch den Zusammenhalt stärkte. Obwohl viele Mitschülerinnen und -schüler aus den verschiedenen Klassen zuvor kaum Kontakt miteinander hatten, entstand schnell eine offene und angenehme Atmosphäre.
Am darauffolgenden Tag besuchten wir das Hygienemuseum in Dresden und nahmen an der Schau „Wie geht´s?“ teil. Dort drehte sich alles um mentale Gesundheit und psychische Belastungen. Die Ausstellung verband wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen und zeigte unterschiedliche Perspektiven auf Themen wie Depressionen, Ängste und gesellschaftliche Erwartungen. Besonders interessant waren die interaktiven Stationen, an denen Besucherinnen und Besucher eigene Gedanken und Gefühle reflektieren konnten. Eindrucksvoll war vor allem ein Raum mit mehreren Säulen, auf denen Fragen wie „Wie geht es Dir wirklich?“ oder „Welches Gefühl behältst Du für Dich?“ standen. Wer wollte, konnten Gedanken anonym auf Post-its festhalten und mit anderen teilen.
Außerdem besuchten wir die Universität Leipzig, eine der ältesten Universitäten Deutschlands. Dort erhielten wir Einblicke in verschiedene Studiengänge und nahm beispielsweise an einer Vorlesung zum Thema Muskeln und Motorik teil. Studierende erklärten uns Inhalte aus Medizin, Biologie und Gesundheitswissenschaften und beantworteten Fragen rund um Studium und Berufsperspektiven. Für viele war es spannend, einen Eindruck vom Studienalltag zu bekommen.
Auch Geschichte spielte während der Klassenfahrt eine wichtige Rolle. Im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig besuchten wir die Ausstellung „Unsere Geschichte – Diktatur und Demokratie nach 1945“. Rund 2.000 historische Objekte, Fotos, Dokumente und Zeitzeugnisse vermittelten Eindrücke aus der Zeit nach 1945, der DDR, der Friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung. Besonders eindrucksvoll war, wie anschaulich das Leben der Menschen in der DDR dargestellt wurde. Außerdem erfuhren wir mehr über die Bedeutung Leipzigs während der Montagsdemonstrationen und konnten die Nikolaikirche besichtigen, die als wichtiger Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution gilt.
Nach den informativen Programmpunkten blieb auch Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Ein kleiner Ausflug in den Clara-Zetkin-Park, ein gemeinsamer Abend in einem Comedy-Club etwa sorgte für viele lustige Momente und lockerte das Programm auf.
Den Abschluss der Klassenfahrt bildete schließlich der Besuch im Freizeitpark BELANTIS. Dort konnten wir verschiedene Attraktionen ausprobieren – von Achterbahn bis hin zu Wasserbahnen. Besonders beliebt waren die großen Fahrgeschäfte und die gemeinsamen Erlebnisse im Park. Viele nutzten die Zeit, um einfach Spaß zu haben und die Klassenfahrt entspannt ausklingen zu lassen. Insgesamt war die Fahrt eine gelungene Mischung aus Lernen, gemeinsamen Erlebnissen und Freizeit. Die unterschiedlichen Programmpunkte sorgten für viele neue Eindrücke und stärkten gleichzeitig den Zusammenhalt unseres Jahrgangs“, so die Schülerin Fenja Kloß.
