Lemgo. Lernende des Beruflichen Gymnasiums (Freizeitsportleiterin/Freizeitsportleiter) reisten ans Mittelmeer in die Stadt Valencia an der Ostküste Spaniens, um dort an einem abwechslungsreichen Programm im Rahmen des vom AIP Language Institut durchgeführten Projektes „Sports Lab – From Idea to Action“ teilzunehmen. Zur Gruppe gehörten Lukas Filges, Jolene Friemel, Martina Kula, Nikolaos Kiritsis, Semi Oglinzanu und Lena Pfeiffer sowie die Absolventen des Lüttfeld-Berufskollegs Jannik Bornemann und Niklas Dahnke. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Florian Lindenberg, Felix Klemen, Oliver Mosch und der „Erasmus+“-Beauftragten der Schule Stefanie Lemos. Die Gruppe erlebte Valencia als eine sehr vielseitige Stadt, die auf besondere Weise eine über 2000-jährige Geschichte mit moderner Innovation verbindet. Valencia ist eine echte Sportstadt und bietet eine breite Palette von Spitzensport, Weltklasse-Events und interessanten Sportarten.
Die Schülerin Lena Pfeiffer berichtet: „Unsere Fahrt nach Valencia war eine unvergessliche Zeit voller Eindrücke, besonderer Momente und viel Sonne. Nach der Ankunft am Flughafen Valencia wurden wir mit einem Shuttle zu unseren Gastfamilien gebracht, bei denen wir während unseres Aufenthalts wohnten. Anfangs war die Kommunikation noch etwas ungewohnt und teilweise anstrengend, doch mit der Zeit wurde alles immer lockerer und vertrauter.
Das Programm war klar strukturiert und abwechslungsreich gestaltet. Die Vormittage starteten in der Regel mit dem Kurs „Communication in Intercultural Settings“ am AIP Language Institute, in dem wir unsere interkulturellen Kompetenzen und Sprachfähigkeiten erweiterten. Die Nachmittage boten weitere Programmpunkte: So besuchten wir den Huerto Ribera, einen historischen Orangengarten. Dort konnten wir die Natur genießen, verschiedene Orangensorten probieren und mehr über den Anbau erfahren. Dort gab es die besten Orangen, die wir je gegessen haben – sogar mit Schale. Ein weiterer Programmpunkt war eine Yoga- und Meditationseinheit im Park. Die Yogastunde hatte eine ganz besondere Atmosphäre – fern vom Trubel der Stadt, mitten im Grünen. Darüber hinaus nahmen wir an einer Stadtführung durch das historische Zentrum Valencias teil. Dabei lernten wir nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten kennen, sondern erhielten auch spannende Einblicke in die Geschichte und das Leben in der Stadt. Wir besuchten zudem das Oceanigráfico und das Museo de las Ciencias, ein interaktives Museum, das uns einen Einblick in die Evolution des Lebens, der Wissenschaft und der Technologie bot.
Als angehende Freizeitsportleiterinnen und Freizeitsportleiter arbeiteten wird außerdem aktiv an eigenen Projekten. In einem Workshop zum Sportangebot entwickelten wir eigene Einheiten, die wir anschließend praktisch umsetzten und reflektierten. Auch die sportlichen Aktivitäten kamen nicht zu kurz: Eine Fahrradtour entlang des ehemaligen Flussbetts des Turia ermöglichte uns, Valencia aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Ein besonderes Highlight war das Stand-Up-Paddling am Strand von Malvarossa in Neoprenanzügen. Viele von uns hatten anfangs Schwierigkeiten auf den Boards, aber genau das machte es so lustig – wir sind oft ins Wasser gefallen und hatten dabei jede Menge Spaß.
Neben den geplanten Programmpunkten blieb auch Zeit zur freien Verfügung, die wir individuell nutzen konnten, um die Stadt weiter zu erkunden oder uns zu erholen. Die Abende verbrachten wir meist gemeinsam. Wir gingen essen, lachten viel und genossen die gemeinsame Zeit. Besonders schön waren die Sonnenuntergänge am Strand, bei denen wir oft zusammensaßen. Trotz der täglichen Unterrichtseinheiten fühlte sich das Programm nicht wie klassischer Schulunterricht an, sondern eher wie eine gelungene Mischung aus Lernen, Sport und Freizeit. Insgesamt war die Valencia-Fahrt eine perfekte Kombination aus Lernen, Sport und Gemeinschaft. Wir konnten unsere Sprachkenntnisse verbessern, neue Eindrücke sammeln und neue Menschen kennenlernen – eine Erfahrung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein besonderer Dank gilt unserer Lehrerin Stefanie Lemos, die diese Fahrt geplant und möglich gemacht hat, sowie der Europäischen Union und dem „Erasmus+“-Programm für die finanzielle Unterstützung. Auch allen anderen Lehrkräften, die uns begleitet haben, möchten wir herzlich danken“, betont Lena Pfeiffer.
