Lemgo. Das Lüttfeld-Berufskolleg nimmt am landesweiten Präventionsprojekt „MindOut“ teil, das die sozialen und emotionalen Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärken soll. Ziel des Programms ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, Herausforderungen des Schul- und Alltagslebens mit einem stabilen Selbstwertgefühl zu bewältigen.
„MindOut“ ist ein wissenschaftlich begleitetes Schulprogramm des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund. Es fördert gezielt das psychische Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern und vermittelt Strategien zur Stressbewältigung, zur Emotionsregulation und zur Stärkung sozialer Kompetenzen.
Am Lüttfeld-Berufskolleg wurden mehrere Lehrkräfte im Rahmen des Programms erfolgreich geschult und zertifiziert. Hierzu gehören Manuela Adorf, Claudia Kloock, Mirco Schönfeld und Stefanie Lemos sowie die Fachkraft für Multiprofessionelle Teams Sabrina Miglietta. Sie sind nun befähigt, die Inhalte von „MindOut“ im Unterricht umzusetzen. Das Projekt wird vor allem in Klassen der Ausbildungsvorbereitung sowie in internationalen Förderklassen eingesetzt.
Im Mittelpunkt des Programms stehen fünf zentrale Kompetenzen des sozialen und emotionalen Lernens: Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, soziales Bewusstsein, Beziehungsfähigkeit und verantwortungsbewusstes Entscheiden. Diese werden in insgesamt 13 strukturierten Unterrichtseinheiten vermittelt, die sich in den regulären Unterricht integrieren lassen. Durch Übungen, Gespräche und Reflexionsphasen, die an die Lebensrealität der Jugendlichen anknüpfen, lernen die Schülerinnen und Schüler, mit Belastungen besser umzugehen, Probleme konstruktiv zu bewältigen und ihr eigenes Wohlbefinden zu stärken. Auch für die Lehrkräfte bietet „MindOut“ einen Mehrwert: Neben einer verbesserten Lernatmosphäre kann das Programm langfristig zu einer Entlastung im Schulalltag und zu einem positiven Schulklima beitragen. Es geht bei dem Projekt „MindOut“ in der Schule darum, Stress abzubauen, die Konzentration zu steigern und das emotionale Wohlbefinden von Lernenden und Lehrenden zu fördern. „Mit der Teilnahme an dem Projekt „MindOut“ machen wir uns stark für die Förderung der psychischen Gesundheit, der sozialen Kompetenz und der Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler“, bemerkt die Schulleiterin Andrea Brasch.
