Lemgo. Blut kann Leben retten – und genau das stand im Mittelpunkt des diesjährigen Blutspendetages am Lüttfeld-Berufskolleg. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisierte die Schule eine erfolgreiche Spendenaktion, die eindrucksvoll zeigte, wie groß die Hilfsbereitschaft der Schulgemeinschaft ist.
Gemeinsam Leben retten
Das Team des DRK-Ortsvereins Bad Salzuflen war mit sechs Mitarbeitenden sowie zwei Ärzten vor Ort, um die Spenden professionell zu begleiten. Unterstützt wurde sie dabei vom engagierten Schulsanitätsdienst des Berufskollegs. Neben der Durchführung der Blutspenden informierten die Fachkräfte auch über die Bedeutung und Voraussetzung einer Spende. So müssen Spenderinnen und Spender mindestens 18 Jahre als sein, und ihre gesundheitliche Eignung wird vor Ort unter anderem durch Gespräche sowie die Überprüfung von Puls, Temperatur und Hämoglobinwert festgestellt. Die Bedeutung der Blutspende wurde dabei besonders deutlich: „Blut gehört zu den wertvollsten Dingen, die ein Mensch geben kann“, lautete eine zentrale Botschaft des Aktionstages. Vor allem schwer erkrankte Menschen oder Unfallopfer sind auf Blutkonserven angewiesen, da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann.
Starke Beteiligung
Die Resonanz war beeindruckend: Insgesamt 74 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der Aktion, wobei 47 Blutkonserven gewonnen werden konnten. Die Schulleiterin Andrea Brasch zeigte sich dankbar und betonte: „Als Schulleiterin möchte ich mich ganz herzlich bei allen Spendern und Spenderinnen bedanken, die zum Blutspendetag gekommen sind. Sie haben damit einen sehr wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet.“ Ein besonderer Dank galt auch dem Schulsanitätsdienst für die Organisation und tatkräftige Unterstützung sowie der Klasse der Berufsfachschule III (Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in) (BFS1B), die ein vielfältiges Buffet bereitstellte. „Ein ausdrücklicher Dank gilt allen hochmotivierten Schülerinnen und Schülern für die Organisation und Mithilfe bei der Durchführung des Blutspendetages“, so die Schulleiterin weiter.
Schon als Stammzellenspender registriert?
Ergänzt wurde der Aktionstag durch einen Informationsstand der Westdeutschen SpenderZentrale. Dort konnten sich Interessierte als Stammzellenspender registrieren lassen. Mit dem Appell „Lass uns bei Deiner Blutspende wenige Milliliter Blut mehr für die Typisierung Deiner Gewebemerkmale abnehmen und rette möglicherweise doppelt Leben!“ wurde auf die zusätzliche Möglichkeit hingewiesen, Leben zu retten. Das Fazit dieses Tages fiel durchweg positiv aus. Den Schülerinnen und Schülern wurde die große Bedeutung von Blutspenden nähergebracht und mögliche Hemmschwellen gegenüber einer ersten Spende abgebaut. Der Blutspendetag am Lüttfeld-Berufskolleg war somit nicht nur eine erfolgreiche Hilfsaktion, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung und Aufklärung.
