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Der „next step“ nach dem Fachabitur! Eine Informationsveranstaltung der Hochschule Bielefeld am Lüttfeld-Berufskolleg

Lemgo. Wie geht es nach dem Fachabitur weiter? Welche Studienmöglichkeiten gibt es in der Region? Und wie lässt sich ein Studium finanzieren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule Gesundheit und Soziales des Lüttfeld-Berufskollegs bei einer Informationsveranstaltung der Hochschule Bielefeld (HSBI).

Zu Gast waren Prof. Dr. Jörg-Michael Keuntje vom Fachbereich Wirtschaft, Daniel Geffroy vom Fachbereich Gesundheit der Hochschule sowie Christian Zimmermann von der Agentur für Arbeit. Gemeinsam gaben sie den angehenden Fachabiturientinnen und Fachabiturienten einen umfassenden Überblick über Studienmöglichkeiten, berufliche Perspektiven und Finanzierungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss.

Prof. Dr. Keuntje stellte die Hochschule Bielefeld vor und erläuterte deren besondere Merkmale: praxisnahe Studiengänge, kleine Lerngruppen, Projektarbeiten, Praktika sowie eine enge Betreuung durch Professorinnen und Professoren. Darüber hinaus informierte er über internationale Austauschmöglichkeiten und die verschiedenen Wege der Studienfinanzierung. Auch das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren wurde ausführlich von ihm erklärt.

Daniel Geffroy präsentierte vor allem den dualen Bachelorstudiengang Pflege, der akademisches Lernen mit praktischer Ausbildung verbindet. Voraussetzung für diesen Studiengang ist ein Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Pflegeausbildung. Ziel ist eine Doppelqualifikation: Der Berufsabschluss zur Pflegefachperson und der akademische Abschluss Bachelor of Science. Besonders hervorgehoben wurde von ihm das Skills Lap (Pflege-Labor) der Hochschule, in dem Studierende pflegerische Handlungen realitätsnah trainieren, planen, durchführen und reflektieren können.

Christian Zimmermann von der Agentur für Arbeit ergänzte das Programm mit Informationen zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie zum dualen Studium in der Region. So stellte er beispielsweise den Studiengang „Soziale Arbeit“ an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Paderborn vor und wies auf die enge Verbindung von Theorie und Praxis in diesem Bereich hin. Sein Angebot an die angehenden Fachabiturientinnen und Fachabiturienten: Wer noch unsicher ist, kann die Berufsberatung der Agentur für Arbeit auch direkt am Lüttfeld-Berufskolleg in Anspruch nehmen.

Die Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern wertvolle Orientierungshilfen für ihre Zukunftsplanung. Auch Bildungsgangleiterin Stefanie Barkey zeigte sich sehr zufrieden. „Unsere Ausbildung eröffnet vielfältige Perspektiven in den Berufsfeldern Gesundheit und Soziales – und für viele ist ein Studium der nächste logische Schritt. Diese Veranstaltung hat wichtige Impulse für den weiteren Bildungsweg unserer Schülerinnen und Schüler gegeben.“